Sonntag, 14. Oktober 2012

Valizas, Punta del Diablo und die Überfahrt nach Buenos Aires

In Valizas angekommen haben Tobi und ich uns daran gemacht das Ferienhaus in das wir eingeladen waren zu finden, was uns auch überraschend schnell gelang. Man hat gemerkt, dass sie nicht wirklich mit uns gerechnet hatten, ham sich aber sehr gefreut. Valizas ist ein Hippie-Mekka, ähnlich wie Nimbin in Australien oder Canos de la Mecca in Südspanien. Also ein haufen alternativer Leute, viel Handgemachtes und sehr schöne Holzhäuser direkt am Strand. Abends gab es eine Art Ritual, bei dem eine Skultpur aufs Meer hinaus gelassen wurde und angezündet wurde, war sehr beeindruckend.
Tobi und ich ham die Tage noch für die ganze Bande gekocht. Rahmschnitzel mit Nuedeln und Salat.
Eigentlich wollten sie das nicht, weil man als Gast ja schließlich nichts kochen muss, wir hielten das aber für das Mindeste. Die Mädels mussten sich sehr zurückhalten, es hat ihnen total gut geschmeckt, aber Argentinierinnen, wie die meisten Latinas, achten sehr stark auf ihre Figur. Wir wurden dann auch noch bekocht am nächsten Tag. Abends waren wir in einer Bar mit Life-Musik, aus der ich mich dann nach zu viel "Bier und Cocktails" Richtung Unterkunft gemacht hatte. Das Haus war natürlich abgeschlossen, aber irgendwie, habe ich es durch das kleine Fenster auf Rückseite geschafft....;-)
Den Abend ham wir noch einen ewig langen Strandspaziergang gemacht, am meisten Spaß hatte ich beim Runterspringen von den Dünen, wie immer...;-)
Die 3 Tage gingen auch recht schnell rum und Tobi und ich ham uns auf den Weg Richtung Ponta Del Diablo gemacht, einem Strand nahe an der Brasilianischen Grenze, also ein Stück weiter nördlich von Valizas. Alle Hostals waren hoffnungslos überfüllt und wir mussten uns ein Bungalo mieten, da es zwei Mädels, auch aus Argentinien, genau so ging wie uns, haben wir es zu Viert gemietet, dann kams nicht mehr ganz so teuer. Eine der beiden Argentinierinnen scheint derzeit ein alternatives Leben zu führen, wenn man Facebook. Glauben schenken darf. Witzig war, dass wir am Strand noch einen der Schweden getroffen haben, die mit uns an der USM in Valpo studiert haben. Der hatte Kumpels dabei und einer von denen verdient sein Geld doch tatsächlich mit Online-Poker, unglaublich...;-)
Alles in Allem war Punta del Diablo zwar hübsch anzuschauen, aber doch recht touristisch und v.a. überfüllt, sodass es uns auch nicht zu schwer fiel nach 2 Übernachtungen unseren Weg Richtung Buenos Aires anzutreten. Der hatte mich fröhlich und melankolisch zugleich gemacht, weil es von dort aus nach bald 9 Monaten wieder Richtung Heimat gehen sollte...
Die Mädels aus der Feldhockeymannschaft aus Santa Fé...


Der Strand in Valizas...

Eines der schönen Häuschen dort...


Auf dem Weg zum Strand...

Tobi und ich vorm Absprung...

Und los...:-)


Überquerung eines kleinen Flusses...:-)


Sonnenuntergang von der schönen Düne aus...


Nochmal...


Die "Spring-Düne"...


Schöne Farben...


Die Mädels, die wir auf dem Weg nach Punto del Diablo kennengelernt haben...


Con vino tinto im Bungalo...:-)

Das nenn ich Sonnenbrand und der I-Pod sieht aus wie ein Elefant...:-)


Ebenfalls nettes Häuschen in Punto del Diablo...


Der Tobi hat immer was zu essen...:-)

Sah auf dem Foto im Gegensatz zur Realität sehr verlassen aus...


Kurz vor der Abreise Richtung Buenos Aires...

 BA...

 Es kommt näher...

Riesen-Fähre...

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