Naechsten Tag kam der Endspurt... Zuerst mit dem Taxi raus aus der Ortschaft, dann zu Fuss von dem dortigen Wasserkraftwerk aus, 4 Stunden auf Gleisen durch den Wald marschiert... Wir sind dann nachmittags in Aguas Calientes, dem Ausgangsort fuer die Besteigung von Machu Picchu, im Hostal angekommen und noch (weil wir so schnell waren und noch soviel Zeit uebrig hatten...:-) ) einen Berg namens Putukusi neben Machu Picchu hoch, von dem man einen wunderschoenen Ausblick auf die Inkastadt hat. Eigentlich war der Weg nach oben gesperrt und wir mussten unseren Fuehrer ueberreden doch bis ganz nach oben zu steigen. Unterwegs ham wir dann Stimmen gehoert und dachten schon es seien Arbeiter, die die Leitern richten (Zur Hoehenuebrwindung gab es auf dem Pfad etliche Leitern mit teilweise bis zu 50 Metern Laenge), da diese stellenweise etwas kaputt waren, es waren dann doch nur einige Amis, die auch den Berg bestiegen und g'rade Pause machten. Die gleiche Gruppe von Amis (glaube ich ehemalige Soldaten oder so...) hat dann uebrigens am Folgetag auf dem hoechsten Punkt von Machu Picchu, der Inkastadt, eine riesen USA ausgerollte um dann Fotos mit Flagge zu machen. Solche Idioten, der Rich wuerde sagen, 90 % vollg`fressene Analphabeten...;-)
Abends war'n wir dann nochmal gut essen (vom Restaurant aus hab' ich dann die zugedroehnten Kroaten wiedergesehen...:-) ) und dann frueh ins Bett...
Am naechsten morgen wollten wir dann eigentlich so um 5 Uhr Machupichu besteigen, da es aber aus Eimern gegossen hat (also auch zuviel fuer meine in Cuzco fuer 15 Sol gekaufte Regenhose und meinen SG Regenkittel...:-) ) ham wir uns dann 'nen Schuttle-Bus gekauft... Oben angekommen hab' ich mich riesig gefreut, dass sie meinen Studentenausweis aus Chile doch anerkannt hatten, obwohl da kein Datum draufsteht...:-) (Elena hat noch ganz geschickt ihr Ablaufdatum mit Jahr 2008 in 2009 umgeaendert...;-) ) Wir sind dann erstmal ein bissel mit so `nem Guìa, der im Eintritt enthalten war, durch die beeindruckende glaub' fuer 300 Bewohner angelegte Stadt gefuehrt worden und danach sind Elena und ich in einem flotten Tempo den grossen heiligen Berg hinter Machu Picchu, der aussieht wie ein Inkagesicht, hochgestiegen. Von dort aus hatten wir eine unglaubliche Aussicht ueber die Stadt und dadurch, dass wir recht flott waren, ham wir es fast rechtzeitig wieder runter unter ein Dach geschafft bevor ein neuer Schauer runtergangen ist... Mir ist dann noch unterwegs meine Kamera runtergefallen, die ich dann in Cuzco von so 'nem Tueftler reparieren lassen hab'. Also musste den Rest des Tages Elena viele Bilder fuer mich machen, danke nochmal...:-)
Beim Abstieg hat sich uns dann noch ein Labrador angeschlossen, den wir einfallsreich auf den Namen Labby getauft ham...:-) Der ist uns dann fast bis nach Aguas Calientes nachgetrottet...:-) Abends ging's dann mit dem stilvollen Touri-Zug zurueck in Richtung Cuzco, wir mussten zwischendrin dann noch in einen Bus umsteigen, was am Anfang erst mal Probleme machte, weil wir irgendwie nicht auf der Liste standen. Wir sind dann einfach, wie andere, die auch nicht auf der Liste standen eingestiegen und sie mussten dann halt fuer Elena noch einen Campingstuhl aufbauen, den die wohl immer dabeihaben, da es nicht mehr genuegend Sitze gab...
Den naechsten Tag ham wir noch zusammen Cuzco angeschaut und einfach einen lockeren Tag gemacht. War'n wieder, wie schon vor der Machupichu-Tour in so 'nem "Comedor" Essen, wo auch die Peruaner essen, da bekommt man ein ganz ordentliches Mittagessen zum Spottpreis von einem Euro...:-)
Am naechsten Tag ging wieder jeder von uns Beiden seinen eigenen Weg, Elena zurueck nach La Paz um ihr Praktikum zu beenden und ich weiter nach Lima...
Hab' mir, wegen den beiden Horrorbusfahrten zuvor, gedacht, dass ich mir diesmal mal einen Platz mit "Salon-Cama" kauf'. Die Plaetze sind genial, die Sitze kann man fast horizontal runterlassen und schoen breit sind sie auch noch, sodass man doch auch etwas schlafen kann...:-) Es waren dann so 18 Stunden Fahrt, diesmal ohne Strassensperren, weil sich die Regierung mit den Minenarbeitern noch am Vortag geeinigt hatte, was fuer ein Glueck...:-)
In Lima angekommen, hatte ich den Busbegleiter noch gefragt wieviel ein Taxi an den Fluhafen kosten wuerde, er sagte dann so etwa 20 Sol. Er hat dann auch gleich einen Taxifahrer angehauen. Als dieser mich gesehen hatte, sagte er 40 Sol. Der Busbegleiter hat ihn dann sogar ausgelacht, weil das eben echt dreist ist das Doppelte zu verlangen, der Taxifahrer ging dann noch auf 30 Sol runter, mir war das aber zu bloed mich verarschen zu lassen und ich hab' dann 'nen and'ren gefragt, der mich auf Anhieb fuer 20 Sol (5 Euro) an den Flughafen gefahren hat. Ihr seht es gibt also doch auch ehrliche Leute in Peru...;-)
Iquitos und Nauta im Amazonasbecken, der tropische Regenwald bei Puerto Miguel bis zurueck nach Lima folgen in Kuerze...;-)
Lieber Gruss
Michi
P.S.: Die Fotos hier sind nur schlechte Qualitaet, weil Elena mir alles per e-mail zuschicken musste,weil mein Foto ja kaputt war, ich werde in Deutschland dann die Originale erhalten...:-) Dafuer hab' ich diesmal mehr Bilder hochgeladen...:-)

Die Downhill-Tour kann beginnen...:-)

Immer wieder ham kleine Baeche die Strasse gekreuzt...

Ankunft in St. Maria...

Elena mit dem kleinen Aeffchen an der Leine, am Rastpunkt nach einem einstuendigen Aufstieg am zweiten Tag...

Gleicher Ort, ich total platt in 'ner Haengematte mit etlichen Stichen an den Armen...

Der Weg danach am gleichen Tag...

Mittagspause am gleichen Tag...

Altersschwache Bruecke, wir wollten eigentlich noch mit so 'ner Abenteuerseilzugkonstruktion ueber den Fluss, die konnten wir dann doch nicht nehmen, weil die auch aus Altersschwaeche vor einem Jahr gerissen sei und dabei 2 Guìas umgekommen waren. Die ham anscheinend net wirklich 'nen TUEV da, wenn ich's richtig verstanden hab'...

Ein Strecke durch den Sumpf war auch dabei...:-)

Nochmal so 'ne wacklige Konstruktion...;-)

Unsere Luxusbude in St. Teresa, 2. Tag abends...;-)

Die Schienenstrecke mit Holzbalken in ungleichen Abstaenden, was das Laufen nicht grad' erleichtert (3. Tag)...

Da mussten wir auch drueber...

Rangierzug waehrend dem Marsch...

"Geschlossen wegen Instandsetzung", der Aufstieg auf den Montana Putukusi mit Sicht auf Machu Picchu...:-)

Die Stufen...

Die Leitern...:-)

So sieht's von obend aus...

Der Ausblick auf Aguas Calientes beim Uebergang von dem kleineren auf den groesseren Teil des Berges...

Stufen auf dem steilen Endteil des Pfades...

Der Blick von oben auf Machu Picchu...

Am 4. Tag oben auf Machu Picchu, am Anfang war das Wetter grauenhaft...

...

Der „Keller“ des Sonnentempels, der Mutter des Universums, Pachamama, gewidmet... (zum Glueck macht sich Elena so gute Notizen...;-) )

Teil des Bewaesserungssystems auf Machu Picchu...

Steiler, religiös bedeutender Berg in der Mitte der Stadt; oben drauf hat wohl mal jemand eine Bierwerbung gedreht, als eine Kamera umstürzte wurde das Monument beschädigt...

Machu Picchu's („alter Gipfel“) kleiner Bruder, Wayna Picchu („junger Gipfel“). Von den Inkas wurden selbst die steilsten Stellen bebaut...

Besonders steil bebauter Teil...

Blick von Wayna Picchu auf Machu Picchu...

Blick ins Tal mit Basketballfeld zum Groessenvergleich...

Der am Vortag bestiegene Putukusi...

Der Pfad von den Ruinen oben auf dem Wayna Picchu nach unten gesehen...

Terassen fuer Nahrungsmittelanbau auf dem Wayna Picchu...

Treppen hoch (Wayna Picchu)...

Blick ueber Machu Picchu mit Wayna Pichu im Hintergrund, man kann Mund und Nase des Inkagesichts erkennen, der Rest wird von einer Wolke versperrt...

Elena findet's gut...;-)

Nochmal ein bissel naeher...

hier auch naeher...:-)

Die war'n ganz schoen klein die Inkas...:-)

wirklich klein...:-)

Nochmal die Stadt...

Der getreue Labby...;-)

Restaurants in Aguas Calientes (Warme Wasser)...

Die Gruppe (ohne die schweigsamen Franzosen...;-) ); Elena, Darwin (unser guìa) und ich...

Der stilvolle Zug...

Cuzco, Plaza de Armas...

Nochmal...

Nebenplatz, die ganzen Kirchen wurden uebrigens auf den Fundamenten heiliger Inka-Stätten erbaut...

Unser Hostal Machu Picchu...:-)

Voll gemuetlich...:-)

Cuzco von oben, hier ham sie wenigstens Ziegel...:-)
Nochmal...
Un nochmal, diesmal mit Augenmerk auf die Kirchenkonzentration im Zentrum...
Ich in einer der vielen steilen Strassen in Cuzco...