Nach diesem Marathon im Sightseeing ham wir uns dann entschlossen mal etwas relaxteres zu machen, sprich Sonne, Meer und Pardy...:-)
Florianopolis hat dafür die absolut richtigen Voraussetzungen. Also wieder ab in den Bus, ne kleine Ochsentour durch Brasilien und schon warn wir da...:-) Am Busterminal in Floripa mussten wir noch mal umsteigen auf den lokalen Terminal, dann noch en Stückchen weiter und wir sind in Barra de Lagoa angekommen. Das Hostal war typisch "Backpacker", also nichts besonders landesspezifisches, sondern eben ein Haufen saufender und feiernder Australier, Engländer, Europäer, Israelis, Amis und Argentinier. Im Prinzip genau das, was man braucht, wenn man ein paar Wochen Kultururlaub hinter sich hat...:-) Das Hostel mit seinen 1000 Angeboten, von Shisha, über Kajak bis hin zu Themenabenden, wie z.B. Australia drinks against the rest of the world. Mich hats wirklich auch sehr stark an die Party-Hostels in Australien erinnert und außer mit einer Hand voll Leute, mit denen man Spanisch sprechen konnte, musste man sich wieder mit dem guten alten Englisch anfreunden, aber ne Woche hält man das schon aus...:-)
Wir hatten dann auch bald ein paar (teils) Spanischsprachler zusammen, 4 Argentinier/innen (Ramiro und XY und 2 Mädels), 1 Paraguayer, 2 Amis, 2 Israelitinnen, ja und der Tobi und ich eben...:-)
Die Woche war sicher sehr erholsam, wenn gleich nicht besonders "kulturrreich". Hab mit nem XY aus Ravensburg nen Surfkurs belegt, das hat auch ganz gut geklappt, wobei ichs nach dem Kurs gleich wieder übertreiben musste und beim Versuch auf den größeren Wellen zu reiten erst mal wieder in die Realität zurück geholt wurde.
Ja, mit Bernhard aus München war ich dann noch Kajak fahrn, das war witzig, weil sein Boot voll mit Wasser gelaufen ist und wir es dann mit Hilfe von 2 jungen angelnden Brasilianern an Land ziehen mussten, um es mit Flipflops querfeldein zum Hostal zurück zutragen.
Essen warn wir meistens in so Buffetläden, da gabs allerlei Gutes und man musste nach Gewicht bezahlen.
Feiern war entweder im Hostal oder in der kleinen Bucht am Strand hinter dem Hostal angesagt, Prahina ham sie den immer genannt. Da gabs billig Caipi und die Leute ham im Sand getanzt...:-)
Auf Floripa, ist im Übrigen eine Insel mit Verbindung zum Festland, kann man mit dem Bus innerhalb 15 min zum nächsten Traumstrand fahrn, da hat man echt die Auswahl. Wir ham dann natürlich auch einige Strände "ausprobiert" und auch in der Nähe unseres Hostals nen netten Platz gefunden. Dort hab ich mir allerdings, als ich wieder aus dem Wasser wollte das Schienbein an Muscheln, die am Felsen wohnten, aufgeschlitzt, das sieht man heute noch ein bissel, schönes Souvenir...;-)
Sonst ist eigentlich nicht viel erwähnenswertes passiert, 1 Mal bin ich noch von einem schwulem Argentinier in seine Wohnung eingeladen worden, falls ich mal da sei, da hab ich dann mal schnell das Thema gewechselt. Wen ich noch witzig fand, war der andere Kumpel von dem Kalifornier Jef (glaub ich), die ham sich ja alle irgendwie gekannt auch die Argentinier, die ham sich immer zum Urlaubmachen dort getroffen. Jedenfalls war der seit Kurzem Lehrer in der Nähe von Floripa und sein Chef hat ihn wohl gleich am ersten Tag gefragt, ob er hier sei, um sich seine Frau zu suchen, hehehe....
Gut, mir fällt da natürlich immer noch mehr ein, aber ich denk, das passt so weit, muss ja auch noch die anderen Posts fertig bekommen...;-) Sind dann nach einer Woche weiter über Porto Alegre bis nach Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay gefahren, mit Stop in Porto Alegre, unterwegs hab ich sogar Windräder gesehen und mich ein paar Stunden mit ner netten brasilianischen Lehrerin unterhalten, die ihren Freund in Porto Alegegre hatte, aber in der Nähe von Floripa arbeitete und daher immer "Beziehungspendeln" musste...;-)
Witzige Argentinierin aus Buenos Aires glaub ich...:-)
Blick über Barra de Lagoa...
ich kurz bevor ich mich beim Surfen überschätzt hab...;-)
Nochmal die Bucht....
Bei einem der Ausflüge zu einem anderen Strand auf der Insel...
Die Windräder, da hab ich mich gefreut...;-)
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