Montag, 28. März 2011

Cataratas de Iguacu


Über 2 Jahre später beschließe ich also den Rest meiner Reise auch noch hier festzuhalten.

Nachdem wir also von Ciudad del Este über Foz do Iguacu in Brasilien, bis ins kleine Touri-Städtchen Puerto Iguazu in Argentinien gelangt sind, mussten wir uns wie immer ein nettes Hostal für die kommenden paar Tage suchen.

Das war immer kein großes Problem, v.a. bei den riesigen Wasserfällen, die es hier gibt, da hat man gleich etwas mehr Auswahl, als im eher trostlosen Paraguay.

Ich weiß nicht mehr in welcher Reihenfolge, jedenfalls haben wir uns zum Einen natürlich die Wasserfälle als solche angeschaut, die sind natürlich erste Sahne und gehören zu den größten der Welt. Zum Anderen haben das etwas weiter oberhalb liegende Kraftwerk Itaipu besichtigt. Dazu mussten wir wieder ein Stück weit durch Brasilien fahren. Wir hatten uns schon in Ciudad del Este überlegt das Kraftwerk von der paraguayanischen Seite aus zu besichtigen, nur war hier die Infrastrukutr so schlecht, dass wir kein passendes Angebot gefunden haben und uns somit für die brasilianische Seite entschlossen haben.

Bei der Besichtigung des Kraftwerks haben wir die englische-technische Tour (na klar, als Uschis...;-) ) genommen, da die spanische Tour eher allgemein gehalten war und unser Portugiesisch für eine technische Tour nicht zu gebrauchen war.

Es war jedenfalls sehr beeindruckend, auch wenn ich bei diesem riesigen Bauwerk schon daran denken musste, dass es doch echt schade ist, dass hier Wasserfälle, die anscheinend noch größer und schöner als die von Iguazu waren, der Stromversorgung haben weichen müssen. Per Vertrag ist die Stromversorgung zwischen den beiden Ländern wie folgt geregelt. Jede Seite erhält 50 %, wobei Paraguay von seinen 50 % wiederum 90 % an Brasilien zurück verkauft, weil deren Verbrauch einfach zu niedrig ist.

Bei den Iguazu-Wasserfällen gab es eine immense Artenvielfalt, nicht nur bei den Tieren, auch von den Nationalitäten der Menschen...;-)

Wenn wir nicht gerade auf Tour waren ham wir uns das kleine Städtchen etwas angeschaut oder sind viel im Hostel rumgesessen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich aufgrund des guten Internet-Zugangs viel an meinem Blog geschrieben hab oder wir uns irgendwelche Kinofilme reingezogen haben. Der Hostalbesitzer war ein dicker und mürrischer Kerl, der uns zunächst nicht erlauben wollte, die übrig gebliebenen Sachen von anderen Touris zu verkochen. Dann hat er ganz clever zu seiner dicken aber netten Frau auf spanisch gesagt: "Se pueden comprar comida en su mismo, tienen dinero", was so viel heißt, wie "die ham Geld genug und können ihr eigenes Essen kaufen". Naja, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaub wir ham dann doch einige Sachen genommen....:-)

Abends an der Bar ham wir noch einen netten schwarzen Argentinier, der ne israelische Freundin hatte (die Freundin war eher mäßig auf dem Foto, aber er fand sie so toll, dass man ja nur noch zustimmen kann...;-) ), kennengelernt. Der war lange Zeit auf der ganzen Welt als Tango-Tänzer unterwegs und ist inzwischen als Bar-Keeper in dem Hostal gelandet. Jedenfalls ham wir über alles mögliche geredet und ein paar Cocktails gezogen. Letztendlich war das Thema auch, wie toll es in Europa ist, da hat sich der zweite Argentinier an der Bar aufgeregt, weil er es in Argentinien so toll findet. Wir ham uns da mal vornehm zurück gehalten. Jedenfalls hat der Bar-Keeper, der im Übrigen gebürtiger Kubaner war und von Argentiniern adoptiert wurde, irgendwann gemeint, dass es deutschen mögen zuerst nachzudenken und dann zu handeln, "Les gusta pensar antes de hacer", wobei er sicher im Vergleich gesehen nicht ganz Unrecht hat. Das war jetzt nur wieder ein Beispiel dafür, dass die eigentlich überall in der Welt gut über uns gesprochen wird, nur nicht in Deutschland selbst, aber das ist eben Mentalitätssache, andere Nationen verstehen es viel besser sich in Szene zu setzen....;-)

Ok, lange Rede kurzer Sinn, hier die Bilder..:-)




Sicht vom Weg auf halber Höhe der Wasserfälle...




Sicht auf die Wasserfälle mit dem großen "Hauptauslass"...




Das lass ich mir noch entwickeln...;-)



Ich war wirklich da...;-)




Nochmal von oben...




So ne Art Leguan, war gut und gerne 1,5 m lang...




Gottesanbeterin, etwa 15 cm....




Die Libelle hab ich aus ner Pfütze gerettet...:-)




Kleines Krokodil, denk mal so 1,5 bis 2 m....




Garganta del Diabolo....




Nochmal von links...




Andere Seite....




Von der Plattform aus...





Rechts...


Der Tobi...:-)


Nochmal Überblick von Tobis Kamera, meine war voll....




Jawohl....



Itaipu, Damm und Hochspannungsleitungen...



Tobi und ich unterhalb vom Damm...




Riesen Teil....:-)




Garganta del Dioblo...


Nochmal...


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