In Valpo angekommen hab´ ich mich dann, wie vorher vereinbart, die letzten Tage bis kurz nach Silvester bei Tobi einquartiert und kam damit auch noch in den Genuss der schönen neu angelegten Terasse seiner WG mit Spitzenaussicht über die Bucht...:-) Auch die letzten Tage in Valpo war´n etwas traurig, weil die gemütliche Stadt mit meinen neuen Freunden doch inzwischen ein Stück Heimat für mich war, jedoch nach und nach viele wieder Richtung zu Hause aufbrachen, wenn sie nicht schon unterwegs waren...
So hab´ ich also mit meinem übriggebliebenen Kater aus Temuco erst mal ´nen Lockeren gemacht...:-) Die Tage vor Silvester ist nicht mehr viel passiert. War noch mal in Los Gaviotines, ´ne kurze Hose abholen, die ich hab´ liegen lassen und hab´ ein paar von den Chaoten zum Essen in der WG eingeladen, es gab dann Rahmschnitzel mit Nudeln (und glaub´ Tomatensalat...:-) ).
Silvester war dann wieder High Life, Arturo mit der ganzen Santiago-Gang (Jobst, Jonas und noch ein paar Neuzugänge...:-) ) sind bei uns eingedrudelt und der Jo mit Lisa kamen dann auch nach ewigem Stau zwischen Santiago und Valpo (alle woll´n immer nach Valpo das Feuerwerk schau´n...) etwas verspätet und abgekämpft an. Ham dann erst mal ihre Sachen in ihr fertiges :-) Hostal geschleppt und ihre Wertsaachen sind in der “Hochsicherheitsschublade” im Büro des Besitzers, das gleichzeitg sein Schlafzimmer zu sein schien verstaut worden...;-) Nach anfänglichem Antrinken auf der Terasse ging´s dann auf den Mirador, das Feuerwerk abwarten. Plötzlich war´n alle weg, der Jo, Lisa und Tobi ham sich das Feuerwerk von der Wohnung unserer Vermieter (ein Stock über der WG) aus angeschaut und die andern war´n anscheinend unten auf der Ebene. Egal auf einmal ging das Feuerwerk los, ich konnte zwar nicht über die ganze Bucht schau´n, aber das was ich geseh´n hab´ hat mich schon recht beeindruckt, auch wenn ich von unseren Feuerwerken etwas mehr Koordination gewöhnt bin...:-) Wie in Chile so üblich ging dann natürlich das übliche “Chi-Chi-Chi-le-le-Gegröhle” los was ich total übertrieben fand; was hat denn der Staat mit Neujahr zu tun, sind halt extrem patriotisch die Kollegen. War jedenfalls noch eine riesen Sause auf dem Cerro und wie ich gehört hab´ auch sonst überall und der nächste Tag, sowie der folgende war erstmal “nur” Terasse angesagt (und die Gasse vor unserer Haustür, die als öffentliches Klo benutzt wurde, hat die Tage noch bestialisch gestunken, wenn sie´s nicht jetzt noch tut...) ...:-)
Ja, der Tobi und ich ham uns dann auch auf unsere anstehende große Reise eingestellt, alles vorbereitet und ein bissel geplant. Ich hab´ mich noch verabschiedet von denjenigen, die noch übriggeblieben sind, die Mädels aus Los Gaviotines hab´ ich schon ´nen Tag vor unserer Abreise verabschiedet, da sie auch aufgebrochen sind um ein paar Wochen herumzureisen.
Jo und Lisa sind bereits einen Tag vorher losgereist um Lisas Schwester in Empfang zu nehmen und wir haben sie dann Sonntag den 04.01.2009 in Mendoza (Argentinien) wieder eingeholt. Tanja kam dann auch noch einen Tag später nach und wir sind noch gemeinsam durch die Stadt gelaufen, abends Essen gegangen (wobei das Restaurant nicht annähernd so gut war, wie das vom letzten Mendozabesuch...;-) ) und danach im Park rumgelegen. Das Hostal war so typisch auf US-Touris ausgelegt, sprich Pardy-Mucke die ganze Zeit, das Personal übertrieben kumpelhaft und fast kein Gast kann bzw. versucht Spanisch zu sprechen. Waren jedenfalls so witzige Stockbetten, wobei das oberste in etwa 2,5 Metern Höhe lag, also irgendwie waren auf engstem Raum dann 8 Leute untergebracht...:-) Auf alle Fälle hieß es später dann Abschied nehmen von Jo, Lisa und ihrer Schwester. Da wir ja schon mal ein paar Tage im Oktober in Mendoza war´n, sind Tanja, Tobi und ich dann den nächsten Tag mit dem Bus direkt weiter nach Córdoba, nördlich von Mendoza, gereist.
Kurz vor der großen Reise richtung Buenos Aires...:-)
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