Um dem Jetlack vorzubeugen ham wir uns entschieden so lang wie möglich wach zu bleiben, was auch kein Problem war, weil Arturo sowieso schon einen Stadtrundgang eingeplant hatte...
Also waren wir trotz Übermüdung am Mittwoch noch auf dem Cerro Santa Lucia, auf dem Plaza de Armas und im Estacion Mapocho. Gut, kurze Erklärungen:
Cerro Santa Lucia ist eine Art Bollwerk aus der Kolonialzeit auf einem kleinen Hügel. Um ihn herum ist quasi ganz Santiago entstanden.
Plaza de Armas ist das Stadtzentrum und der Estacion Mapoche ist ein wunderschöner alter Bahnhof mit Kupferdach, der heute als Kulturzentrum dient...
So und dann war´n wir am gleichen Tag noch im Mercado Central, dem großen Gemüse-, Obst- und Fischmarkt Santiagos...
Naja, danach war´n wir eigentlich schon ein bissel fertig und wollten uns schon auf den wohlverdienten Feierabend vorbereiten, als uns das Angebot gemacht wurde noch mit in den Zoologico am Cerro San Chirstobál zu gehen. Da Tobi und ich natürlich beide sehr gut erzogen sind;-), sind wir gleich mitgegangen...Der war jedoch leider schon geschlossen, worauf wir einfach gemütlich einkehren gegangen sind. Anschließend noch ein paar Bierchen im Casa de la Bella Vista und ich hab´geschlafen, wie ein Murmeltier, nach ca. 40 Stunden Aufsein...
Am nächsten Tag ham wir (Tobi, Arturo, Carlos, ein Verwandter von Arturo und ich), nach dem ersten teilweise eher schäbigeren Eindruck (v.a. auf die Wohnhäuser bezogen), das sozusagen 2. Stadtzentrum von Chile besichtigt, Las Condes...Hier sitzt das Geld des Landes und somit ist auch der Unterschied an der Kleidung der Leute deutlich sichtbar. Kurz, es sieht in Las Condes ein bissel ähnlich aus wie bei uns im Bankenviertel in Frankfurt oder Hamburg...
Jau, abends sin wir dann noch mit ner süßen kleinen Bahn, der Teleferico auf die Spitze des Cerro San Christobál gefahren. Von der Spitze aus, auf der auch eine riesige Statue der Vrigina María steht, sieht man die Ausmaße von Santiago erst richtig. Trotz der 6 Millionen Einwohner ist die Bevölkerungsdichte aufgrund der riesen Ausdehung der Stadt relativ klein, da die meisten Leute in kleinen Häuschen/Hütten anstatt in großen Plattenbauten wohnen...
Danach ging´s auf der anderen Seite des Hügels mit der Funicular-Bahn wieder runter...
Danach war´n wir wieder einkehren mit Escudo, dem in 1-Liter-Flaschen verkauften Bier und Empanadas...:-).Wie der Zufall so will liegt das Casa de la Bella Vista im Barrio Bella Vista, einem der beliebtesten Bar- und Discothekenviertel Santiagos...;-)
So, jetz such´ ich noch ein paar schöne Bilder raus, aber nicht wundern, zum ersten Tag hab´ ich keine, da ham wir beide die Kamaras daheim liegen lasse, die kommen dann später...:-)
Wir geh´n jetzt noch auf die Deutsche Botschaft und sagen, dass wir auch da sind und dann gibt´s neue chilenische Handynummern bzw. Guthaben...:-)
Liebe Grüße und bis demnächst
Michi
Arturo und Tobi im Barrio Bella Vista
Die Anden über Santiago vom Cerro San Christobál aus
Blick von der Spitze des Cerro San Christobál aus
Tobi, Arturo und Carlos
Arturo, Carlos und ich
Escudo...:-)
Las Condes...
Auch Las Condes
Wir halt...:-)
"schöne" Rio Mapoche
Mit der Teleferico auf den San Christobàl...
Rundumblick vom San Christobàl aus...
1 Kommentar:
Woah, cooooole Bilder und schön, dass ihr heil angekommen seid =)
Mach auf jeden Fall mehr Bilder, und gleich son Google-Maps-Ding, wo ihr wohnt. Ist das das Barrio Bellavista im nordwestlichen Teil von Santiago? Boah, da hats ja nen Golfkurs mitten in der Stadt, und was, das aussieht wien Truppenübungsplatz oO Gefährlich, gefährlich. Und haufenweise Swimming-Pools, coool.
Grüßle, Tili
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